Technik

EINSATZBEREICH´╗┐

Der Spinnanker kann in unterschiedlichste Geologien erfolgreich eingedreht werden. Ungeeignet ist lediglich Festgestein. Der Einsatzbereich reicht von nicht bindigen Böden – wie Sand oder Kies – bis zu bindigen Böden – etwa Lehm, ist aber nicht darauf beschränkt. So wurde der Spinnanker erfolgreich in Schnee und Eis eingesetzt. Die Traglast ist abhängig von der Beanspruchungsart (Druck-, Zug-oder Horizontalkraft) und der Bodenbeschaffenheit, liegt aber in der Regel im Bereich von 20 kN bis 200 kN entsprechend 2 bis 20 t Anhängelast. 

 

FORSCHUNGSPROJEKTE

Die Technik des Spinnankers wurde im Rahmen umfassender Forschungsprojekte durch renommierte Institute geprüft. Neben dem Grundlagenstudium war ei¬ne Simulation der Bruchlasten integrativer Bestandteil. Mit zahlreichen Ausziehversuchen in der Praxis wurde eine zufriedenstellende Übereinstimmung mit den experimentellen Daten erreicht. Es wurden sowohl vertikale als auch horizontale Zugversuche absolviert. Die Ergebnisse überzeugen jeden Wissenschaftler – sofort tragfähig, überdurchschnittliche Traglasten, selbst bei teilweisem Auszug ein hohes Resttraglastverhalten. Der Spinnanker ist geprüft und für sicher befunden worden. 

 

EINFLUSSFAKTOREN

Haupteinflussfaktor auf das Tragverhalten des Spinnankers ist die Lagerungsdichte respektive die Plastizität des Bodens. Die Lastabtragung in den Boden erfolgt primär durch die mobilisierte Mantelreibung und der Gruppenwirkung der Gewindestäbe.

 

VERÖFFENTLICHUNGEN

G. Supp; S. Semprich:

Spinnanker – ein neues Konstruktionselement

BauPortal, Vol.: 122 , pages: 359 – 361, 2010

Mayrhofer, M.; Oberhofer, A. et al. : 

 

 

 

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